Musikreise suurstOff@Lörrach


Schon vor langer, nein, sehr langer Zeit stand die Idee im Raum, mit suurstOff eine Musikreise durchzuführen. Nun denn, wir taten es und fuhren in separaten Fahrgemeinschaften (mal schneller, mal langsamer) nach Lörrach. Dort angekommen sammelten wir uns, um unsere Mitte…..äh, die Mitte von Lörrach zu finden. Kurzerhand ein Einkaufswagen geschnappt, um Lukis Instrument einigermassen einfach (und nicht minder auffallend, wie die zahlreichen Blicke der Passanten bewiesen) transportieren zu können. Dass daneben immer jemand die Tasche mit der Hardware nachziehen musste, die gefühlte 5 Tonnen wiegt, sei hier allerdings auch noch erwähnt (zumal dem Autor dieses Berichts bei der ersten Verschiebung bereits beinahe der Arm abgefallen wäre). Nun denn wir machten uns auf zur…..

  1. Etappe – Cafe Family & Friends

Eine Bäckerei – eine Terrasse – Tannenzäpfle-Bier zum Frühstück – und eine Wirtin, die an Herzlichkeit wohl kaum zu überbieten ist. Herz, was begehrst du mehr. Die Art, wie wir dort bewirtet, ja vielmehr verwöhnt wurden, war schon erstklassig. Der Start war auf jeden Fall geglückt, zumal das Wetter auch mitspielte (was hätten wir bloss getan, wenn es geregnet hätte? Eine Frage, die sich nur Frauen…..und Luki stellen)! Einen grossen Dank und einen lieben Gruss an Monica!

Gut gestärkt und mit bereits 2 Auftritten auch entsprechend eingespielt verschoben wir weiter zur…..

  1. Etappe – i-Punkt

Wir wurden schon sehnlichst erwartet und auch einige Gäste sprachen uns an, ob wir nun die angekündigte musikalische Unterhaltung seien. Nun denn, Tommy von i-Punkt hatte auch extra für uns eine kleine Bühne vorbereitet und uns freier Getränkekonsum und mehrere Ess-Jetons offeriert, was wir auch entsprechend annahmen (vor allem die Getränke). Nach erneuten 2 Auftritten mit vielen Zuschauern, machten wir uns auf den Weg ins Hotel, um uns aufzufrischen. Dies war auch bitter nötig, denn zum einen kamen die etlichen Gerstensäfte durch das schwül warme Wetter relativ schnell wieder aus den Poren raus, zum anderen bietet sich Zähneputzen nach dem Verzehr einer Currywurst auch an.


Da auch nach unserer Pause das Wetter immer noch perfekt mitspielte, waren wir bereit für die letzte Station des Samstags, nämlich die…..

  1. Etappe – Burg Rötteln

Was für eine Kulisse! Ein Traum von einer Burgruine und darin befindet sich ein richtig gemütlicher Biergarten. Während den folgenden Stunden durften wir das Publikum mit unserer Musik unterhalten und uns auch wieder die nötigen Kalorien in Form von Esswaren oder isotonischen Getränken (= Bier) zuführen. Nach den Auftritten sahen wir uns auch noch ein wenig in der Burg um und genossen den Ausblick auf die Lichter von Lörrach und das sich dahinter abspielende Wetterleuchten. Dass Inspektor Steinmann auf unserem Rundgang auch noch die eine oder den anderen Jugendlichen bei was auch immer ertappt hatte, sei hier wohl auch noch kurz zu erwähnen.

Für die Heimreise sicherten wir uns wieder die Dienste des „Rennfahrers in spe“ in Gestalt des Taxiunternehmens Ali Baba. Leider kam dieser ohne seine 40 Räuber sondern nur alleine, weshalb er 3 Mal fahren musste. War ja auch nicht schlimm, denn für die Strecke, die man normalerweise in 20 Minuten zurücklegt, hatte unser Müslüman wohl knapp 5 Minuten! Nicht, dass er jetzt wirklich gut gefahren wäre. Da alle nach dieser Fahrt eine „gesunde grüne“ Gesichtsfarbe hatten, liessen wir den Tag noch kurz in einer Bar, aka Spelunke ausklingen. Auch wenn sich beim Autor nach dem Konsum des „20-Minuten Mojito“ die grüne Gesichtsfarbe noch verstärkte, war es doch ein gelungener Ausklang des ersten Tages. Wir fielen in einen tiefen Schlaf, träumten von Currywürsten und rasenden Türken und freuten uns auf…..

  1. Etappe – Grillieren mit den ChindsChöpf

Am nächsten Tag fuhren wir nach dem Frühstück nach Efringen-Kirchen, um am Sommeranlass der ChindsChöpf für musikalische Unterhaltung zu sorgen und auch dort wieder interessante Gespräche mit zum Teil bekannten Gesichtern führen zu können. Wir waren zwar etwas früh, wurden aber offen empfangen und konnten auch schon wieder von der Baden-Württembergischen Gastfreundschaft profitieren. Mit unseren musikalischen Darbietungen konnten wir uns dann für die tolle Bewirtung bedanken. Vielen Dank, liebe ChindsChöpf!

Es war somit ein unglaublich gemütlicher und ungezwungener Ausklang einer fantastischen, ersten Musikreise. Mit einem sich im roten Bereich bewegenden Cholesterinwert (gegrillter Speck sei Dank), hundemüde, aber höchst zufrieden machten wir uns mit vielen tollen Eindrücken im Gepäck auf den Weg nach Hause.

Ich denke, ich spreche im Namen aller suurstÖffler wenn ich sage, dass wir so etwas definitiv wiederholen müssen. Es war auch für mich etwas vom Schönsten, was ich mit dieser Band bis dato erleben durfte. Vielen Dank!

Und noch etwas zum Abschluss:

„Wenn ich schreien muss, dann schreie ich! UND ICH MUSS SCHREIEN!“

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